RuF Grossenkneten

Vereinsgeschichte

Chronik des Reit- und Fahrvereins Großenkneten Im Gasthof von H. Lueken in Großenkneten beginnt am 22. Dezember 1923 die Geschichte des Reitervereins. Der erste Vorstand setzte sich aus sieben Personen zusammen:


1. Vorsitzender Gutsbesitzer H. Gräper, Lethe

2. Vorsitzender Landwirt Georg Meyer, Großenkneten

1. Rittmeister Landwirt Wilhelm Pannemann, Hagel

2. Rittmeister Landwirt Johann Ritterhoff, Hagel

1. Schriftführer Georg Claußen, Großenkneten

2. Schriftführer u. Kassierer Wilhelm Lueken, Großenkneten

Reitlehrer Polizei-Oberkommissar Stolle, Ahlhorn


Nach der Wahl des Vorstands erklärten 11 Männer ihren Beitritt zum Verein Bereits am 27. Januar fand der erste Reitunterricht auf einem Übungsplatz in Sage statt. Die erste große Schnitzeljagd mit anschließendem Ball am 21. April 1924 war zudem ein voller Erfolg. Auf der ersten Generalversammlung am 13. Dezember 1924 wurde Georg Meyer zum 1. Vorsitzenden gewählt. Nun ging es richtig los. Am 25. Februar veranstaltete der Verein ein Postreiter - Geländereiten mit benachbarten Vereinen. Fürden 15. März plante er eine Schnitzeljagd mit anschließendem Ball. Nach der Herbstjagd wurden erstmals die genauen Richtlinien für die Fuchschwanzjagd und das Konkurrenzspringen aufgestellt. Die Reitervereine von Großenkneten, Huntlosen, Sandersfeld, Hatten und Wardenburg schlossen sich zu den Vereinigten Vereinen zusammen. Fortan richteten sie ihre Turniere zusammen aus. Es ist soweit, eine Standarte muss her. Die Feierlichkeiten hierzu fanden am Ostermontag 1928 anlässlich des Schlussreitens statt. In diesem Jahr trat der Verein dem Verband des Oldenburgischen Renn– und Reiterverein bei. Im darauf folgenden Jahr wählten die Mitglieder Wilhelm Stolle zu ihrem 1. Vorsitzenden. 1930 trat Wilhelm Ahrens als 100. Mitglied dem Verein bei. Im gleichen Jahr erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht. Hermann Thole wurde auf der Generalversammlung zum Vereinsvorsitzenden und Herbert Köhler zum neuen Reitlehrer ernannt. Von 1935 bis 1938 beschränkten sich die Aktivitäten des Vereins auf den Reitunterricht und diejährliche Schnitzeljagd im Herbst. Als dann der zweite Weltkrieg ausbrach, wurden lediglich die Generalversammlungen bis 1941 abgehalten. Am 15. März 1946 traf man sich um den Verein erneut zu gründen. Der ehemalige Vorsitzende Hermann Thole übernahm wieder den Vorsitz und August Pannemann wurde neuer Reitlehrer.1951 löste Wilhelm Lueken, den erkrankten Hermann Thole, in seinem Amt ab. Die Vereinssatzung wurde überarbeitet und von der Generalversammlung beschlossen. Der Verein bekam am 21. September eine neue Standarte, da die alte im Krieg verloren ging. Am 4. Januar 1953 gab Wilhelm Lueken auf der Generalversammlung sein Amt als Vorsitzender des Vereins ab und Karl Pannemann wurde zu seinem Nachfolger von den anwesenden Mitgliedern gewählt. Im Jahre 1957 trat der Verein dem Landessportbund Niedersachsen bei. Aus gesundheitlichen Gründen gab Karl Pannemann 1961 sein Amt ab und sein Nachfolger wurde Alex Siemer. Der Verein wird erneut ins Vereinsregister eingetragen. Dafür musste die Satzung überarbeitet werden und unter anderem wurde festgelegt, dass der Vorstand nicht mehr jedes, sondern nur noch alle drei Jahre neu gewählt wird. Zum 50-jährigen Vereinsjubiläum veranstaltete der Reiterverein ein großes Kreisturnier, zu dem 1400 Nennungen abgeben wurden. Seit 1982 findet in jedem Jahr im Juli eine Pferdeleistungsprüfung statt.